Keine materiellen Sorgen im Alter – ist das nicht eine schöne Vorstellung? Ein weg dahin ist u.a. ein Eigenheim und der Staat unterstützt sie dabei mit der Eigenheimrente – auch unter Wohnriester bekannt. Denn mietfreies wohnen senkt die Lebenshaltungskosten und erhöht damit den Lebensstandard. Diese Wohn-Riester-Produkte bieten alle Kreditinstitute sowie Bausparkassen an.

Im Unterschied zur Riester-Rente wird hierbei kein Betrag angespart, der dann im Rentenalter ausbezahlt wird, sondern man investiert einen Teil des Einkommens in eine Immobilie.

Förderberechtigt sind alle Personen mit einem sozialversicherungspflichtigen Einkommen und unter gewissen Voraussetzungen auch deren Ehepartner sowie Beamte. Wohnriester-Bausparverträge dürfen nicht zweckentfremdet genutzt werden. Sie sind ausschließlich für Wohneigentum zu verwenden.

Die Förderung erfolgt in Form der Grund- und Kinderzulagen:

Alleinstehende                               bis zu 154 Euro jährlich

Verheiratete                                   bis zu 308 Euro jährlich

+ Kinderzulage                              bis zu 185 Euro jährlich für jedes Kind

Kinder ab Jahrgang 2008         bis zu 300 Euro jährlich

Außerdem gibt es eine einmalige Sonderzulage von 200 Euro für junge Leute, die bei Abschluss eines Riester-Vertrages nicht älter als 25 Jahre sind. Um am Ende die vollen Zulagen zu erhalten, müssen max. 2100 Euro in den Vertrag eingezahlt werden. Allerdings, wie bei allen Riester-Produkten, müssen die geförderten Beträge im Rentenalter versteuert werden.

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Kombination private BUZ mit RürupRente

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Wer mitten im Berufsleben steht, denkt nicht an Krankheit oder Unfall.Dabei sollte man aber wissen, dass jeder vierte Berufstätige wegen Erkrankung vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheidet. Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache dafür gefolgt von Rückenleiden und Unfällen.

Nach der Rentenreform 2001 müssen sich Selbständige und die nach 1961 Geborenen auf härtere Zeiten gefasst machen, denn die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente gibt es nicht mehr. sie wurde ersetzt durch eine Erwerbsminderungsrente. Im Fall einer Berufsunfähigkeit spielt der ausgeübte Beruf keine Rolle mehr, mann muss jede mögliche Tätigkeit annehmen, auch wenn diese der beruflichen Qualifikation nicht entspricht.

Die Höhe der Rente richtet sich nach der Anzahl der Stunden, die man noch arbeiten kann:

  • 0-3 Stunden am Tag: max. 38 % des letzten Bruttogehaltes
  • 3-6 Stunden am Tag: max. 19 % des letzten Bruttogehaltes
  • mehr als 6 Stunden am Tag: keinen Euro

Selbständige verfügen über keine gesetzliche Grundsicherung. Dies gilt auch für Freiberufler wie Ärzte, Apotheker und Rechtsanwälte. Sie erhalten nur bei einer 100 %gen Berufsunfähigkeit Leistungen aus ihrem berufsständischen Versorgungswerk.

Eine private Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung ist somit die einzige Möglichkeit für eine Altersvorsorge. Durch die Kombination mit der Rürup-Rente kann man diese vom Staat steuerlich fördern lassen. Man setzt ganz einfach die eingezahlten Beiträge von der Steuer ab. Bei Singles sind es bis zu 20.000 €,bei Ehepartners bis zu 40.000 € im Jahr. Allerdings ist zu beachten, dass die steuerliche Förderung nur dann eintritt, wenn max. 49 % der Beiträge in die BUZ fließen und mindestens 51 % für den Aufbau der Altersrente verwendet werden.

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Altersvorsorge

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Jedem sollte inzwischen bewusst sein, dass es ohne eine private Altersvorsorge nicht mehr geht. Das wichtigste dabei ist, welche finanziellen Mittel stehen zur Verfügung und was kommt am Ende dabei raus. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Altersvorsorge.  Dabei ist entscheidend, wann man in Rente geht, denn eines ist klar, je eher man damit beginnt um so höher die spätere Rente.

Bei der RiesterRente werden während der berufstätigen Zeit Beiträge in eine private Altersvorsorge (wie z.B. private Rentenversicherung) eingezahlt und der Staat fördert dies durch pauschale Zulagen. Bei bestimmten Voraussetzungen erhalten diese Produkte vom Staat ein „Riesterzertifikat“ – was aber nichts über die Qualität des Produktes aussagt, Da heißt es nur vergleichen! Die Kapitalerträge bleiben in der Zeit des Ansparens steuerfrei, die ausgezahlte Rente wird jedoch versteuert.

Wenn man sich für Aktien bzw. Fonds entscheidet ist zu  sagen, dass man mit dieser Form der vorsorge vorsichtig sein sollte, zumindest sollte man sich mit Aktien auskennen und auch nur einen Teil in Aktien investieren. Auf lange Sicht gesehen bringen Aktien mehr Rendite als Privatrenten oder Lebensversicherungen – doch dafür ist das Risiko auch höher.

Bei der RürupRente gibt es zwei Möglichkeiten – entweder man zahlt monatlich einen festen Beitrag oder einmalig am Jahresende, je nach den finanziellen Möglichkeiten. Die Auszahlung der Rente beginnt mit dem 65. Lebensjahr. Besonders attraktiv ist diese Form des Sparens für Unternehmer, da sie hohe Steuervorteile bietet.

Für welche Form des Sparens man sich auch entscheidet, wichtig ist rechtzeitig vorzusorgen, damit man den Ruhestand genießen kann.

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